KMA Bau-& Gebäudeservice

Asbestsanierung Weichasbest / schwach gebundenes Asbest

Asbestsanierung nach TRGS 519 / AsbestentsorgungWeichasbest Als zugelassener Fachbetrieb für Asbestsanierung /Asbestentsorgung und Schadstoffentsorgung gemäß § 9 der Gefahrstoffverordnung, TRGS 519 und TRGS 521 demontieren und entsorgen wir sowohl Hart- und Weich­asbest, künstliche Mineralfasern (KMF) sowie kontaminierte Baustoffe.

Weichasbest hat nur schwach gebundene Asbestfasern und ist somit noch gefährlicher für Gesundheit und Umwelt als Hartasbest.

Asbestsanierung von Weichasbest betrifft z. B.:

  • Spritzasbest
  • Dämmplatten
  • Feuerschutzmaterial
  • Leichtbauplatten
  • Lüftungskanälen
  • Isoliermaterial
  • Bodenbelagsplatten

Zu unseren Referenzen Bis vor 20 Jahren war Asbest das am meisten verwendete Isoliermaterial beim Brandschutz, Asbest wurde in großem Umfang als Dachdeckung und Fassadenbekleidung eingesetzt (Asbestzement, z. B. Eternit). 

Seit Anfang der 80-er Jahre wurde auf die gesundheitsschädliche Wirkung der Asbestfaser reagiert. In Folge des Verschleißes der Materialien werden die gesundheitsgefährdenden Asbestfasern freigesetzt. Das war der Beginn der Asbestsanierung.

Die bei Abbruch, Sanierung und Entsorgung freigesetzten Asbestfasern erfordern zum Schutz der Arbeitskräfte und der Umwelt besondere Sicherheitsmaßnahmen, z. B. Schutzanzüge, Einhausungen, Absaugvorrichtungen und Befeuchten.

In der TRGS 519 (Technische Regeln für Gefahrstoffe - Asbest) sind die besonderen Schutzmaßnahmen bei Abbruch-, Sanierungs-, und Instandhaltungsarbeiten von Asbest und asbesthaltigen Gefahrstoffen sowie der Entsorgung (also der Asbestsanierung) definiert.

Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen bei Asbestsanierungsmaßnahmen bieten zusätzliche Sicherheit für die Arbeitskräfte.

Nach TRGS 519 ist vor Beginn der Asbestsanierungsarbeiten ein Arbeitsplan aufzustellen und der zuständigen Behörde vorzulegen. Dieser enthält:

  • Stoffliche Zusammensetzung und die Eigenschaften der asbesthaltigen Gefahrstoffe
  • Zeitraum der Arbeiten
  • Ort und Art der Ausführung
  • Anzahl der Arbeitskräfte
  • Beschreibung des Arbeitsverfahrens
  • Angaben über Schutzmaßnahmen und persönliche Schutzausrüstungen
  • Maßnahmen bzw. Einrichtungen zum Schutz und zur Dekontaminierung der Arbeitskräfte, die im Gefahrenbereich arbeiten
  • Nachweis der vorgesehenen ordnungsgemäßen Entsorgung Art und Ort)

Asbestsanierung kann dementsprechend nicht jeder machen. Das Unternehmen muss seine technische und personelle Kompetenz nachweisen. Das erforderliche Fachwissen im Umgang mit Asbest erwerben unsere Arbeitskräfte auf staatlich anerkannten Lehrgängen.